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Geschäftskontinuitätsplanung

By Lisa Bloss on 14th June 2020

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Lisa Bloss von Veolia MWS über die Geschäftskontinuitätsplanung durch Sicherung der Wasserversorgung in der Industrie.

Das Weltwirtschaftsforum (WEF) veröffentlicht jährlich u.A. die wichtigsten globalen Risiken für Unternehmen. Eine Vielzahl der 2020 identifizierten Risiken wirken sich mittel- oder unmittelbar auch auf die industrielle Wasserversorgung aus:

  1. Extreme Wetterbedingungen:  Größere Sach-, Infrastruktur- und/oder Umweltschäden, sowie Verlust von Menschenleben durch extreme Wetterereignisse 
  2. Versagen von Klima-Aktionen: Das Versagen, wirksame Maßnahmen zur Eindämmung des Klimawandels durchzusetzen oder zu erlassen zum Schutz der Bevölkerung und zur Unterstützung für Unternehmen, sich an Klimaveränderungen anzupassen. 
  3. Naturkatastrophen: Größere Sach-, Infrastruktur- und/oder Umweltschäden sowie Verlust von Menschenleben durch geophysikalische Katastrophen.
  4. Verlust der biologischen Vielfalt: Irreversible Folgen für die Umwelt, die zu einer starken Erschöpfung der Ressourcen sowohl für die Menschheit als auch für die Industrie führen.
  5. Menschen-verschuldete Umweltkatastrophen: Unvermögen, größere von Menschen verursachte Schäden und Katastrophen, einschließlich Umweltkriminalität, zu verhindern, die Menschenleben und Gesundheit, Infrastruktur, Eigentum, wirtschaftliche Aktivitäten oder die Umwelt schädigen.
  6. Wasserkrise/ Wasserknappheit: Ein signifikanter Rückgang der verfügbaren Qualität und Quantität des Süßwassers, was sich schädlich auf die menschliche Gesundheit und/oder die wirtschaftlichen Aktivitäten auswirkt. 

Was bedeutet dies für die Wasserbehandlung in der Industrie?
Extreme Wettererscheinungen haben beispielsweise oftmals Einfluss auf die eingesetzten Rohwasserqualitäten, sodass weitere Aufbereitungsstufen nötig werden; Wasserknappheit zwingt Unternehmen dazu kurzfristig Ihre Rohwasserquelle zu wechseln oder Prozesswässer wieder aufzubereiten, um sie der Produktion wieder zuzuführen – um nur ein paar Szenarien zu nennen. Der zuverlässige und gleichbleibende Zugang zu Wasserressourcen ist für zahlreiche Industriebereiche und deren Produktion unabdingbar, weshalb auch in diesem Bereich die Geschäftskontinuitätsplanung bei Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Nicht zuletzt, da die Akzeptanz der Kunden hinsichtlich Verzögerungen – auch wenn sich Ihr Unternehmen in einer Notfallsituation befindet – erfahrungsgemäß relativ kurz ist.

Unvorhersehbare und unvermeidbare Ereignisse wie Stromausfälle, extreme Wetterbedingungen, Betriebsstörungen, Lieferengpässe von Regenerationschemikalien, Feuer und viele mehr können geschehen – egal ob sie globalen oder firmeninternen Ursprungs sind. Diese können trotz sorgfältiger Risikoplanung nicht immer völlig ausgeschlossen, die Auswirkungen jedoch minimiert werden.

Hierzu existiert mit der ISO 22301 („Business Continuity Management“) ein weltweit anerkannter Standard zur Sicherung der Geschäftskontinuität in unvorhersehbaren Situationen.

Ein solcher Notfallplan, der die Wasseraufbereitung mit einschließt, ermöglicht es Ihnen, im Ernstfall kleinen und auch großen Störungen schnellstmöglich mit Hilfe von mobilen Wasseraufbereitungsanlagen entgegen zu wirken – das gibt sowohl Ihnen als auch Ihren Kunden Sicherheit, da die primären vertraglichen Pflichten weiterhin erfüllt werden können. Diese Sicherheit macht auf einem umkämpften Markt den Unterschied aus.

Eine einfache Möglichkeit die Wasserversorgung in einer Notfallsituation aufrecht zu erhalten ist, die Risiken intern mit der Unterstützung geeigneter Anbieter zu identifizieren und Maßnahmenpläne für bestimmte Ereignisse zu entwickeln.

Branchenführer
Veolia Mobile Water Services (MWS) ist schon seit vielen Jahren Branchenführer in diesem Bereich und stellt Unternehmen nicht nur zur Deckung des Notbedarfs regelmäßig Wasserbehandlungsanlagen zur Verfügung, sondern bietet auch geplante und langfristige Miet-Lösungen an. Basis hierzu bildet ein umfassendes Produktportfolio an Technologien und Dienstleistungen.

Das speziell für den Notfall entwickelte und mittlerweile seit Jahren etablierte Programm „REACT Treated Water Security“ von VEOLIA MWS erfüllt die Anforderungen des Standards ISO 22301:2012 („Business Continuity Management“) und bietet den Kunden die nötige Sicherheit. Es beinhaltet ein umfassendes Audit Ihrer Geschäftskontinuität, eine kostenlose Erstellung eines Reaktionsplans und einen vorrangigen Service.
Dadurch können Sie im Ernstfall Störungen der Wasseraufbereitung schnellstmöglich entgegenwirken und so kostspielige Produktionsausfälle vermeiden.

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About the author

Lisa Bloss

Lisa Bloss hat erfolgreich Ihr Bachelor- und Masterstudium als Wirtschaftsingenieurin mit Spezialisierung auf Wasseraufbereitung in München abgeschlossen. Seit 2018 ist Sie bei Veolia Mobile Water Services im technischen Vertrieb für Süd-Deutschland, Österreich und Schweiz tätig.

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