Rückgewinnung des Wassers für das Kühlsystem.

Die Anforderungen

 

Es galt die hölzernen Kühltürme bei beim Kunden zu ersetzen, ohne das Kühlsystem abzuschalten, da dies Produktionsverluste nach sich gezogen hätte. Demzufolge wurden die Türme nacheinander ausgetauscht. Um den Austausch während des Betriebs durchführen zu können, musste mit Bauschutt kontaminiertes Kühlwasser aufbereitet werden. Dieses Wasser floss mit 50 m³/h in die Wanne des abgeschalteten Kühlturms. Der für die Inbetriebnahme verantwortliche Manager Eddie Sloane zog zwei Möglichkeiten in Betracht: die Einleitung des Wassers in den Abfluss oder die Wiedergewinnung für das Kühlsystem. Ersteres würde den Abfluss überlasten. Das abgeflossene Wasser durch Leitungswasser zu ersetzen, wäre zudem sehr kostspielig und würde die Kapazität der KühlturmzusatzwasserAufbereitungsanlage deutlich überschreiten. Die zweite Option erforderte ein Pumpen- und Filtersystem, um die Verunreinigungen aus dem Kühlwasser zu entfernen.

Die Lösung

Die Lösung war eine temporär bereitgestellte, mobile Anlage aus Pumpen sowie zwei Filtrationsstufen: Grobsiebe gefolgt von Schlauchfiltern. Die auf einen Rahmen montierte Anlage wurde innerhalb weniger Tage geplant, konstruiert und vor Ort installiert. Das maßgeschneiderte System blieb für zwei Monate im Einsatz, bis die Erneuerung der Kühltürme abgeschlossen war. Die Entfernung des Bauschutts und die Rückgewinnung des Kühlwassers mit allen darin enthaltenen KonditionierungsChemikalien stellten nicht nur eine weitaus umweltfreundlichere Lösung dar. Es ermöglichte auch den fortlaufenden Betrieb des Kühlsystems in Vollzeit. Ein weiterer Bonus: Der Vergleich dieser Lösung mit der Entsorgung und Ersetzung des kontaminierten Wassers ergab, dass Der Kunde mit Hilfe der Mobile Water Services-Anlage rund 37.000 Euro einsparte.

Die Vorteile

  • Vermiedene Entsorgung des kontaminierten Wassers
  • Rückgewinnung des Wassers für das Kühlsystem
  • Kosteneinsparung von rund € 37.00