Mobile Notfall-Wasserversorgung für deutsche Müllverbrennungsanlage

Die Anforderung

Zur Aufbereitung des Kessel-speisewassers für die Ver-brennungsanlage betreibt die Entsorgungsgesellschaft eine Berkefeld-Anlage aus Um-kehrosmose und Elektro-De-ionisation (EDI). Die Ein-sppeeiissuunngg  eerfrfoollggttee  dduurrcchh  unbehandeltes Brunnenwasser, dessen Werte sich plötzlich verschlechterten und zu Qualitätseinbußen im Aus-gangswasser führten. Häufige Störabschaltungen der EDI waren die Folge. Um den unterbrechungsfreien Betrieb der Wasseraufbereitung und damit auch der Verbrennungsanlage zu sichern, forderte die Entsorgungsgesellschaft kurzfristig eine Veolia‘s Mobile Water Services-Anlage mit einem Durchsatz von 30m3/h an. Das System sollte die Wasser-qualitätsschwankungen bis zur Fertigstellung der neuen Brunnen-wasseraufbereitung ausgleichen und die für die Kesselspeisung erforderliche Leitfähigkeit von <0,1 µS/cm bei einem Silikatgehalt von <10 ppb gewährleisten.

Die Lösung

Nur sechs Stunden nach der Anfrage wurde eine Vollentsalzungs-anlage des Typs MODI 5x300C angeliefert. Nach weiteren zwei Stunden hatte ein Veolia-Techniker die Anlage in die vorhandene Wasseraufbereitung eingebunden und in Betrieb ge-nommen. Der Container mit zehn Ionenaustauschern wurde zwischen  Umkehrosmose- und EDI-Anlage geschaltet. Hier lief die Anlage drei Monate lang vollautomatisch, zu Beginn rund um die Uhr. Später wurde das System per Bypass immer dann zugeschaltet, wenn sich die Brunnenwasserwerte wieder verschlechterten.

Die Vorteile

Dank der sehr kurzen Reaktionszeit konnte der reibungslose Betrieb der Müll- und Klärschlammverbrennungsanlage aufrechterhalten werden – trotz der unerwarteten Verschlechterung der Speisewasser-qualität.